"Erwisch mich mal beim Gelingen – Zeug zum Spielen in Räumen, die inspirieren"

"Räume dienen dem Ziel, das Staunen und den Zauber der alltäglichen Phänomene wieder zu entdecken. Unsere Einrichtungen sind vor allem Werkstätten, in denen Kinder sie Welt untersuchen und erforschen." (Loris Malaguzzi)
                          

Der Raum als 3. Erzieher steht für eine Kernaussage der Reggiopädagogik, viel beachtet, aber auch selten in ihrer ganzen Tragweite genutzt. Wenn Kinder wieder staunen dürfen, ästhetik und ästhetisch aufbereitete Materialien, sowie Räume vorfinden, die nicht leer sind wie Container, sondern einladen, ermutigen und inspirieren selbstwirksam zu werden, dann wird sich Selbsttätigkeit bei den Kindern einstellen und ihre Begeisterung wird sie zu undenkbaren Möglichkeiten katapultieren. Wenn wir nur mal annehmen, dass die Kinder die heute vielleicht 4 sind in 25 Jahren in einer Welt zurechtkommen müssen, die sich von unserer Welt vollkommen unterscheidet, wird doch recht schnell deutlich, worauf wir diese Generation vorbereiten sollten. Mit den herkömmlichen Methoden wird das nicht zu machen sein, denn wir werden Mitarbeiter und Teammitglieder benötigen, die eigene Ideen entwickeln, Probleme lösen und Innovationen vorantreiben können. In dieser Fortbildung werden wir genau darauf achten und die Fähigkeiten der Teilnehmer unterstützen, um sie dazu zu inspirieren, Möglichmacher, Begleiter und Co-Konstrukteur der Kinder zu werden. „Unser Gehirn ist nämlich optimiert um Probleme zu lösen“ sagt Gerald Hüther und er rät den Pädagogen dringend dazu, diese Fähigkeit im Alltag zu integrieren. Um-die-Ecke-Denker sind ausdrücklich als TeilnehmerInnen willkommen.