"Erwisch mich mal beim Gelingen - Selbsttätigkeit im Universum Kreativität"

"Selbstständigkeit im Denken und Handeln entsteht nicht dadurch, dass ein Mensch fast 2 Jahrzehnte lernt, zu tun und zu denken, was im vorgegeben wird!"
                          

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind, wusste schon Albert Einstein. Wie also soll die Pädagogik der Zukunft aussehen? Was muss passieren, um möglichst viele selbsttätige, selbstwirksame und selbstständige, innovative Problemlöser*innen in eine nicht vorhersehbare Gesellschaft in 20 Jahren zu entlassen, die in diesem Kontext auch erfolgreich sind? Lernen wir aus unvorhersehbaren Situationen wie der Corona - Krise? Welche Haltung befähigt Pädagogen, die Zukunft zu entwickeln?

Viel zu lange ist in den Bildungseinrichtungen auf Belehrung gesetzt worden, auf Gehorsam und Anpassung an den Durchschnitt. Wenn diese immer kompliziertere, weil vernetztere Welt für unsere Nachkommen noch zu bewältigen sein soll, brauchen wir unangepasstes, individuelles Denken und Handel auf einem ethischen und moralischen Hintergrund. Wir brauchen junge Menschen mit Innovationskraft und kreativem Denken, die gerne eigene Wege gehen, aber auch den Wert von Gemeinschaft gelernt haben und sich in andere Menschen hineinversetzen können. Wir brauchen Kinder, die schon sehr früh liebevolle Bindungen, also die Erfahrung des Verbundenseins zuteil wurde, die aber gleichzeitig über sich hinauswachsen durften und so Gernelerner wurden.

Auf diesem Hintergrund werden wir ganz verschiedene Formen von Kreativität, Erfindergeist und Innovationskraft entdecken, sodass jeder und jede ihre Potentiale entfalten kann und das Passende finden wird. Werkstätten werden das Universum strukturieren und unterschiedliche Herangehensweisen, Ideen und Vorstellungen werden sich bereichernd für alle Akteure entfalten können. Tauchen Sie ein, erweitern Sie ihre Komfortzone, überraschen Sie sich selbst und reflektieren Sie wie diese Erfahrungen in eine neue pädagogische Haltung zu übersetzen sind.

Bitte mitbringen, soweit vorhanden oder ohne größere Umstände zu besorgen:

  • Holzreste und Holzabfälle jeder Art
  • Sperrholzplatten, Dachlattenreste
  • Ausrangiertes, Kaputtes und Weggeworfenes, Plastikmüll, Verpackungsmüll (gespült!) Fundstücke aus dem Haushalt, Werkstatt, Sperrmüll, die sich eignen in Ton abgedrückt zu werden
  • Dosen, Schachteln, Kästen
  • Dünne Styrodurplatten 0,3 - 20 mm (Bitte kein Styropor!)
  • Papierfotos auf „richigem“ (Kein Druckerpapier) Fotopapier o. S/W
  • Druck eines Lieblingsbildes, Kalenderblatt vom Werk eines Lieblingsmalers oder Lieblingsbildhauers
  • Füllhalter, Schönschreibfeder, weicher Bleistift 6 – 8B und Papierbögen unterschiedlicher Qualität ( Bütten, Briefpapier, Notenpapier – in guten Papeterien findet sich da so einiges für kleines Geld)